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Förderung der Filmauswertung (ab 6. Januar 2020)

Hinweis

Angepasste Auswertungsförderung

Die Berner Filmförderung, Kulturförderung des Kantons Bern, hat in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten der Filmbranche die Fördergefässe im Bereich Auswertungsförderung überarbeitet und angepasst. Die neue Förderung tritt am 6. Januar 2020 in Kraft.

Neu geben Verleih und Produktion ein gemeinsames Gesuch ein.

Der Antrag muss spätestens zwei Monate nach dem auf Procinema publizierten Startdatum über das elektronische Gesuchsportal der Kulturförderung des Kantons Bern eingereicht werden. Die Eingaben werden durch die Berner Filmförderung laufend geprüft.

Hier finden Sie die ausführlichen Eingabebedingungen (PDF, 162 KB, 2 Seiten).

 

 

Die Berner Filmförderung unterstützt die regionale, nationale und internationale Auswertung von langen Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilmen.

Eingabebedingungen

Es können Filme unterstützt werden, die die formalen Zulassungskriterien der Berner Filmförderung erfüllen (Ziff. 2.1.7.) und länger als 60 Minuten dauern.

Verleih und Produktion geben ein gemeinsames Gesuch ein. Eingabeberechtigt sind professionell im Verleih tätige Unternehmen, die im öffentlichen Register des Bundesamtes für Kultur eingetragen sind.

Der Antrag muss alle geplanten Auswertungsmassnahmen für den jeweiligen Film enthalten und spätestens zwei Monate nach dem auf Procinema publizierten Startdatum über das elektronische Gesuchsportal der Kulturförderung des Kantons Bern eingereicht werden. Die Eingaben werden durch die Berner Filmförderung laufend geprüft.

Erforderliche Unterlagen

  • Handelsregisterauszug der Produktionsfirma
  • Schriftliche Vereinbarung zwischen Verleih und Produktion
  • Budget inkl. Verteilschlüssel zwischen Verleih- und Produktionsfirma und Finanzierungsplan der gesamten Auswertungsmassnahmen.
  • Weitere Unterlagen (Festivalzusagen, Absichtserklärungen Aufführungsorte, Abrechnung Untertitelung o.ä.)

Beitragshöhen

Der Förderbeitrag der Berner Filmförderung an die Auswertungsmassnahmen besteht aus einem Pauschalbeitrag (Sockel), dessen Höhe anhand des Budgets der gesamten Auswertungsmassnahmen festgelegt wird, sowie einem allfälligen ergänzenden Beitrag an Massnahmen für die bessere Sichtbarkeit des Films, die über die durch den Pauschalbeitrag abgedeckten Massnahmen hinausgehen.

a) Pauschallbeiträge (Sockel):

Für Budgets bis CHF 45'000 max. CHF 10'000

Für Budgets von CHF 45'000 bis CHF 80'000 max. CHF 20'000

Für Budget über CHF 80'000 max. CHF 25'000

Eine Auflistung der anrechenbaren Kosten finden Sie auf dem elektronischen Gesuchsportal. Nicht anrechenbar sind die Löhne von Angestellten der eigenen Firma sowie die Kosten, die bereits im Rahmen der Herstellung des Films geleistet oder subventioniert worden sind (auch von anderen Förderstellen wie BAK, Zürcher Filmstiftung u.a.).

b) Zusätzliche Beiträge an die bessere Sichtbarkeit des Films (Nachweise müssen vorliegen) können bis zu CHF 20'000 betragen. Die Massnahmen für die ein Beitrag beantragt werden kann, finden sich auf dem elektronischen Gesuchsportal.

Der gesamte Beitrag der Berner Filmförderung an die Auswertungsmassnahmen kann nicht mehr als 50% der effektiven Auswertungskosten betragen. Die Summe aller Förderbeiträge (Berner Filmförderung, BAK, Zürcher Filmstiftung usw.) für den Verleih des Films kann nicht mehr als 100% der effektiven Auswertungskosten betragen.

Auszahlung

Der Beitrag wird in zwei Raten ausbezahlt:

1. Rate, Pauschalbeitrag (Sockel): Nach Einreichung des Gesuchs über das elektronische Gesuchsportal sowie positivem Entscheid der Berner Filmförderung.

2. Rate, zusätzlicher Beitrag an die bessere Sichtbarkeit des Films: Nach Abgabe der Schlussabrechnung (inkl. Nachweise der ergriffenen Massnahmen) und spätestens 12 Monate nach Filmstart.

Ausnahmen

Gesuch ohne Verleih

Falls kein Verleih gefunden werden kann und das Budget der gesamten Auswertungsmassnahmen mindestens CHF 10'000 beträgt, kann die Produzentin oder der Produzent ohne Verleih eingeben. Nicht anrechenbar sind die Kosten, die bereits im Rahmen der Herstellung des Films geleistet oder subventioniert worden sind.

a) Ein einmaliger Pauschalbeitrag (Sockel) von maximal CHF 5'000 kann beantragt werden, wenn mindestens zwei öffentliche Vorführorte (Kino o.ä.) nachgewiesen werden können.

b) Zusätzlich kann ein Beitrag an die bessere Sichtbarkeit des Films (Nachweise müssen vorliegen) bis zu CHF 15'000 beantragt werden. Die Massnahmen, für die ein Beitrag beantragt werden kann, finden sich auf dem elektronischen Gesuchsportal.

Der Antrag muss spätestens zwei Monate nach Abschluss der Auswertung über das elektronische Gesuchsportal der Kulturförderung des Kantons Bern eingereicht werden und beträgt höchstens 70% der effektiven Kosten.

Kurzfilme

Für Filme unter 60 Minuten (ausgenommen Abschlussfilme) besteht die Möglichkeit, einen einmaligen Beitrag pro Film von max. CHF 3'000 für die Teilnahme an Festivals zu beantragen. Es müssen mindestens zwei Festivalzusagen gemäss Swiss-Films-Liste https://www.swissfilms.ch/de/festivals_short_films/festival_support/ vorliegen.

Der Antrag muss spätestens zwei Monate nach Abschluss der Auswertung über das elektronische Gesuchsportal eingereicht werden.

Richtlinien der Berner Filmförderung (PDF, 227 KB, 14 Seiten)

 

Weitere Informationen

Sie wollen ein Unterstützungsgesuch bei der Kulturförderung des Kantons Bern einreichen? Bitte benutzen Sie dafür unser elektronisches Gesuchsportal.

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Informationen über diesen Webauftritt

https://www.befilm.erz.be.ch/befilm_erz/de/index/navi/index/auswertungsfoerderung.html